Ein ruhiger erster Lockdown – Tag

Fast 1000 Tote an einem Tag. Was viele wohl umtreibt angesichts dieser düsteren Tage, so kurz vor Weihnachten? Mir gehts jedenfalls nicht gut. Ich habe Angst. Es hilft auch nicht, wenn sich draußen viele darüber …

Fast 1000 Tote an einem Tag. Was viele wohl umtreibt angesichts dieser düsteren Tage, so kurz vor Weihnachten? Mir gehts jedenfalls nicht gut. Ich habe Angst.

Es hilft auch nicht, wenn sich draußen viele darüber streiten, wer nun die Schuld an all dem hat. Es wäre schön, wenn alle mal ein paar Wochen die Klappe hielten und ihre Besserwisserei nicht in die Welt hinausposaunen würden.

Ich hoffe, dass der Lockdown die erhoffte Wirkung haben wird und die Zahlen deutlich zurückgehen.

Neben vielen Stunden, die ich für den Umbau meines »Generatepress« – Themes aufgewendet habe, war heute ein längerer Supermarktbesuch angesagt. Kurz vor meinem Geburtstag haben wir ein paar Flaschen Wein gekauft und noch einiges anderes.

Es war unerwartet leer. Viele Kassen waren offen, so dass wir schneller als erwartet und völlig reibungslos durchkamen.

In den Abendnachrichten habe ich gesehen, dass heute insgesamt ein ruhiger Tag war. Erster Tag des Lockdowns. Und dann dieses furchtbar deprimierende Wetter dazu.

Ich habe mich ein bisschen vors Fenster gesetzt und die Vögelchen dabei beobachtet, wie sie ihre »Weihnachtsvorräte« besorgen. Gedränge gibts in diesem kleinen Häuschen keins. Die Meisen, Spatzen und Rotkehlchen halten zwangsläufig Abstand. Sie warten, bis die anderen fertig haben.

Beim nächsten Mal wähle ich mein Teleobjektiv statt der Festbrennweite. Aber bei dem düsteren Wetter war mir ein lichtstärkeres Festbrennweitenobjektiv lieber.

6 Gedanken zu „Ein ruhiger erster Lockdown – Tag“

  1. Meine Frau wollte zu den Nachbarn, ich nicht.
    So etwas darf und muss auch in einem Haushalt so vor sich gehen können.
    Ich bin der Ängstlichere und sie die sozial Bedürftigere.

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  2. Das Piepmätzchen Foto ist einfach schön … danke. Außerdem ist dem kleinen Kerl das Corona-Getöse wurscht, Hauptsache sein Tisch ist immer reichlich gedeckt…hihi. Schön, dass da die Welt wenigstens noch in Ordnung ist.

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  3. Hier, im Landkreis Darmstadt-Dieburg, steigt der Inzidenz unaufhörlich. Aktuell liegen wir knapp unter der 200. So wie es aussieht kommt hier in den nächsten Tagen noch eine Ausgangssperre ab 21:00 Uhr. Das wird jedoch, hier auf dem Dorf, nicht allzu viele interessieren. Hier ist Abends sowieso nichts los.

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    • Wir hatten vor Kurzem hier über 300 im Stadt-Gebiet. Jetzt liegen wir deutlich wieder unter 200. Hier auf’m Dorf ist es entspannt. Aber im Städtchen sind die Geschäfte einigermaßen leer, sogar wenn sie offen sind. Ich sag immer: Zum Glück sind wir Rentner. Da ist vieles leichter als für die, die berufstätig sind. Richtig beschissen ist es für junge Leute. Und für die Alten in Pflege- und Altenheimen sowieso.

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